Vierte Plätze für die österreichischen Teams bei der Euroleague

Matthias Wastian hier gegen drei Briten im spanischen Team Albacete Matthias Wastian hier gegen drei Briten im spanischen Team Albacete Bildquelle: Hannes Kaufmann/rollstuhlbasketball.at

Jeweils einen vierten Platz gab es für die österreichischen Teams bei den Euroleague-Vorrunden am 10.-11. März 2017.
Die Flink Stones traten im tschechischen Brünn in der Euroleague 3 an. Im ersten Spiel gelang den Steirern gleich der erste Sieg gegen das britische Team WBC Coyotes mit 79:54. Allerdings sollte es auch der letzte in der Runde sein. Gegen KS Pactum Scyzory Kielce gelang den Stones ein guter Start, nach 10 Minuten führten sie 17:10. Die Polen wurden aber im Verlauf des Spiels stärker und holten sich bereits im zweiten Viertel erstmals die Führung, die sie auch dann bis zur Niederlage von 55:62 nicht mehr hergaben. Ganz anders das Spiel gegen Pardubice.

Ein katastrophaler Start bedeutete bereits einen 8:26 Rückstand nach dem ersten Spielabschnitt, den die Steirer nicht mehr aufzuholen vermochten - mit 53:74 ging auch dieses Spiel verloren. Hoffnung gab es im Spiel gegen KIK Zmaj Gradacac aus Bosnien. 15:17, 30:32 und 44:48 waren die Spielstände zu den jeweiligen Pausen. Leider hatten auch hier die Gegner den längeren Atem, siegten 63:55 und für die Flink Stones stand der vierte Gesamtrang fest.

Mit einem Sieg und drei Niederlagen belegten die Interwetten/Coloplast Sitting Bulls bei der Euroleague 2 Heimrunde in Klosterneuburg am Ende den vierten Gesamtrang. Leider hatte das Team von Coach Andreas Zankl bereits im ersten Spiel gegen Haifa mit der 58:60 Niederlage die Chance auf eine bessere Platzierung im Keim erstickt. Über weite Strecken des Matches führten die Bullen auch gegen das Team aus Ankara, trotzdem waren sie in der entscheidenden Phase nicht kaltschnäuzig genug und verloren auch hier 51:58. Erst das letzte Spiel gegen das Team Banja Luka aus Bosnien ging mit 60:56 an die Bulls, was jedoch nur mehr Ergebniskosmetik bedeutete. Nebenbei: Das Spiel gegen den späteren Gruppensieger BSR Amiab Albacete aus Spanien wurde klar mit 46:82 verloren. Damit qualifizierten sich die Sitting Bulls erstmals seit 2014 nicht für eine Europapokal-Endrunde. Trotzdem hatte die Euroleague im Happyland auch etwas Positives: Mehmet Hayirli wurde neben Ante Stimac (Banja Luka), Kyle Marsh (Albacete), Mustafa Muhittinoglu (Ankara) und Liran Hendel (Haifa) ins All-Star-Team der Runde gewählt.

Letzte Änderung am Dienstag, 14 März 2017 08:00

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