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Countdown zur Rollstuhlbasketball-WM 2018 in Hamburg

Ab Donnerstag, 16. August ist es soweit: Die Crème de la Crème der Nationalteams der ganzen Welt treffen in Hamburg aufeinander, um bei der Rollstuhlbasketball-WM den Weltmeistertitel unter sich auszumachen. Insgesamt 28 Teams werden sich in 94 Spielen duellieren, der Rollstuhlbasketball-Hype ist in der Stadt an der Elbe ausgebrochen und sprengt alle Grenzen. Sogar ein 170 m langes und 10 m hohes Banner wurde am Hamburger Hafen angebracht. Za-Donk! ist der Slogan der 10 Tage andauernden Weltmeisterschaft.

Was das Sportliche betrifft, so wird es neben jeder Menge "Blow-out-Siegen" auch viele spannende Partin in den beiden Hallen zu sehen geben, die via Livestra und jeder Menge Fernsehanstalten (unter anderem ARD und ZDF) in der ganzen Welt zu sehen sein werden.
Während bei den Herren kein Weg an den starken US-Boys um Topstar Matt Scott vorbeiführen wird, stehen die imaginären Wettquoten für die holländischen Damen am besten.
Aber auch die Herren aus Spanien um die Twin-Towers Zarzuela, die Türken mit Scharfschütze Özgür Gurbulak, der amtierende Weltmeister Australien und die britische Equipe mit Terry Bywater besitzen gute chancen, die athletischen und quirligen US-Amerikaner abzufangen. Neben den niederländischen Damen räumt man auch den Dauerkonkurrentinnen aus Deutschland gute Chancen ein.

Alles zur Basketball-WM, alle Teams und der Spielplan unter: https://2018wbwc.de/

Die Spiele werden live auf folgendem Youtube Kanal übertragen: https://www.youtube.com/2018wbwc

 

USA holen Copa America

Herren-Paralympics-Champion USA benötigte eine Glanzleistung als Team, um beim America’s Cup den siebenten Titel in Folge zu holen: Nach einem 13-Punkte-Rückstand fingen Serio, Scott, Williams und Co. doch noch Dauerrivalen Kanada rund um den Star-Rückkehrer und Turnier-MVP Patrick Anderson ab und siegten mit 54:50. Neo-Kanada-Coach Matteo Feriani hatte sein Team vor allem defensiv hervorragend auf die Topfavoriten eingestellt.
Platz 3 holten sich etwas überraschend die starken Argentinier. Brasilien blieb Platz 4, der in diesem Fall nicht ganz so undankbar war, da er zum Start bei der WM 2018 in Hamburg berechtigt. Mexiko (Platz 5) und Gastgeber Kolumbien (Platz 7) verfehlten in Cali diese Qualifikation. Alle wichtigen Spiele sind übrigens als Video über Inspire Colombias Facebook-Seite verfügbar.
Bei den Damen war das Turnier eine klare Angelegenheit für die Kanadierinnen rund um MVP Cindy Oullet, sie gewannen das Finale 82:56. Den US-Girls, die sich nach dem Paralympics-Triumph in Rio im Umbruch befinden, blieb Silber. Bronze ging an Brasilien.

ÖBV-Herren in Pre-WM-Quali souverän

Mit zwei klaren Siegen gegen Albanien (51:79A, 97:63 H) und einem Split gegen die Niederlande (72:79 H, 71:78 A) überstanden die ÖBV-Herren rund um NBA-Star Jakob Pöltl, Jungehemann Rasid Mahalbasic und Teamkapitän Thomas Schreiner souverän die Pre-WM-Quali. Nachdem man sich lediglich beim Heimauftritt im Schwechater Multiversum gegen die Holländer kleine Schwächen geleistet hatte, lebte die Hoffnung auf den Gruppensieg nach dem Auswärtserfolg im Rückspiel mit plus 7 noch. Doch eine Quasi-Arbeitsverweigerung der Albaner, die nach einer Führung nach dem ersten Viertel gegen Holland noch mit 37:113 abschenkten, hievte die Oranjes noch auf Platz 1.
Vor allem Österreichs Big-Man-Duo Pöltl und Mahalbasic überzeugt nicht nur mit 20 bzw. 17 Punkten pro Partie, sondern auch mit den beiden besten Trefferquoten in der Pre-WM-Quali. Hinzu kamen mit Schreiner auch noch der sicherste Freiwurf- und mit Ogunsipe der beste Dreierschütze.
In der nächsten Phase der Quali für die WM 2019 in China treffen die Männer von Kestutis Kemzura in Gruppe G auf Olympia-Silbermedaillengewinner Serbien, Deutschland und Georgien. Die Gruppe wird in drei Doppelrunden ausgetragen: Die ÖBV-Herren starten in Serbien (24.11.), ehe zuhause Deutschland (27.11.), Georgien (22.02.) und Serbien (25.02.) warten und man abschließend nach Deutschland (29.06.) und Georgien (02.07.) muss. Die Top 3 kommen in die letzte Quali-Phasi, bei der in vier Sechsergruppen die zwölf europäischen WM-Teilnehmer bestimmt werden. Die Ergebnisse gegen die aktuellen Gruppengegner werden dabei mitgenommen.

Belgien holt sich den Titel bei der C-EM in Brünn

Das Rollstuhlbasketball-Nationalteam Belgien hat sich bei der Division C Europameisterschaft in Brünn den Titel geholt und ist damit ebenso wie Finalgegner und Veranstalter Tschechien Gegner des Team Austria bei der 2018 stattfindenden B-EM. Neben den beiden Finalisten traten auch die Staaten Portugal, Griechenland, Irland, Serbien und Ungarn an. Belgien fertigte in Gruppe A Portugal (72:28) und Griechenland (78:27) ebenso souverän ab wie Tschechien seine Gegner Irland (90:50), Serbien (80:61) und Ungarn (87:34). Im Halbfinale traf Belgien auf Irland (85:41) und Tschechien auf Portugal (67:50). Das Finale hatte Belgien vor allem im ersten Viertel klar in Griff und holte sich mit 65:50 den Titel.

Ins All-Star-Team der EM wurde Bart NULENS und Philippe MINTEN (beide Belgien), Michael CUNNINGHAM und Mat ROLLSTON (beide Irland) und Adam ERBEN aus dem tschechischen Team gewählt.

Ron Coppenrath verstorben

Ron Coppenrath, ein ganz Großer des internationalen Rollstuhlbasketballs, ist am Mittwoch Nacht verstorben.

Ron war seit vielen Jahren im niederländischen und internationalen Rollstuhlbasketball tätig. Mit seinem Club Antilope war Ron eng mit der Entwicklung von Rollstuhl-Basketball in den Niederlanden verbunden.

Ab 1992 organisierte Coppenrath gemeinsam mit Hans Tukker, André Vergauwen und Willi Brinkmann zahlreiche Eurocup Clubbewerbe und wurde zum IWBF-Europe Generalsekretär gewählt, als diese Zone offiziell innerhalb der IWBF gegründet wurde.

Ron bekleidete bis 2015 dieses Amt, dabei war er auch massgeblich an der Organisation von Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und Paralympics beteiligt. Im vergangen Jahr erhielt er von der International Wheelchair Basketball Federation (IWBF) den IWBF Gold Medal Triad Award.

Vor ein paar Jahren verschlechterte sich seine Gesundheit, im Jahr 2015 entschloss er sich, nach so vielen Jahren zurückzutreten.

Wir danken Ron für seine verdienstvolle Tätigkeit beim internationalen Rollstuhlbasketballverband!

Ruhe in Frieden, Ron!

Sitting Bulls und Flink Stones starten in der Euroleague

Zwei österreichische Teams starten ab Freitag, 10.03. mit der Mission Europa in der Euroleague der IWBF Europe. Während die Sitting Bulls in ihrer fast schon traditionellen Euroleague-2 Heimrunde im Klosterneuburger Happyland auf Teams wie Albacete (ESP), Haifa (ISR), Ankara (TUR) und Banja Luka (BIH) treffen, treten die Flink Stones auswärts in der Euroleague-3 Vorrunde im tschechischen Pardubice gegen das nicht gerade unbekannte Heimteam, KIK Zmaj Gradacac (BIH), Coyotes WBC (GBR) und KS Pactum Scyzory Kielce (POL) an. Details zu den Runden, Spielpläne, Liveticker und Ergebnisse gibt es unter: http://competitions.iwbf-europe.org/index.php

Paralympics in Rio eröffnet - Rollstuhlbasketball wird live auf Youtube übertragen

Am Mittwoch sind die XV. Paralympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro eindrucksvoll eröffnet worden. Die 27 österreichischen Athletinnen und Athleten zogen als zwölftes Team zwischen Australien und Aserbeidschan ins Estádio do Maracanã ein. Radrennfahrer Wolfgang Eibeck, der bei seinen siebenten Sommerspielen die achte Medaille anstrebt, durfte vor 75.000 begeisterten Sportfans die rot-weiß-rote Fahne ins Stadion tragen.

Basketball-Trainerlegende Witold Zagorski verstorben

Tief erschüttert haben wir davon erfahren, dass Mag. Witold Zagorski am 30. Juni 2016 im 86. Lebenjahr verstorben ist.

Mag. Witold Zagorski
25. September 1930 - 30. Juni 2016

Von 1952 bis 1955 war der zielstrebige Pole 49 Mal mit dem polnischen Nationalteam im Einsatz.
Nebenbei besuchte er die Hochschule (Akademie für Leibeserziehung) in Warschau mit der Spezifikation "Basketballtrainer - A-Lizenz", welche er 1953 erfolgreich abschloss. Von 1961 bis 1975 war Mag. Witold Zagorski auch der Nationalteamtrainer des polnischen Männerteams. Mit 9 Teilnahmen bei Europameisterschaften (1963 Silbermedaille in Wroclaw [Breslau]) und 3 Olympiateilnahmen (Tokio, Mexiko u. München), kann sich das sicher mehr als sehen lassen. Weiters war der Gmundener auch lange Zeit Coach des All Star Teams der Europa FIBA Selection (1967 Antwerpen, 1968 u. 1969 Belgrad, 1970 Athen, 1971 Rom, 1972 - 40 Jahre FIBA in Zagreb, Genf, Vigo Le Touquet, 1973 Badalona und Madrid).

Als Österreichischer Nationalteamtrainer im Basketball der Männer führte ihn der Weg nach Wien, wo er von 1978 bis 1980 das Team anführte.

Von 1982 bis zur Saison 2008/09 war er ein fixer Bestandteil des Trainerstabs als Bundesligatrainer, Trainer der Damen und im weiblichen Nachwuchs der Gmunden Swans und stand bis zuletzt noch im Bedarfsfall mit Rat und Tat zur Seite.

Rollstuhlbasketball:
Witold Zagorski war von 1990 bis 1995 der Trainer des Österreichischen Nationalteams im Rollstuhlbasketball und er fungierte auch von 1990 bis 2008 als Trainer für die Rollstuhlbasketballer des RSV Salzburg, welche in dieser Zeit zu den erfolgreichsten Clubmannschaften Europas zählten.

Auch leitete er jahrelang die Rollstuhlbasketballgruppe bei der jährlichen Behindertensportwoche in Schielleiten.

Mit Witold verliert der österreichische Basketballsport nicht nur einen großartigen Menschen, sondern auch einen ganz Großen seiner Zunft!

RSV "Basket" Salzburg II gewinnt legendäres Turnier in Altach

Zum 39. Mal stand Rollstuhlbasketball auf dem Programm und zehn Teams aus drei Nationen kämpften am 15. und 16.04.2016 in Altach um die Körbe. Im kleinen Finale sicherte sich dann der BSV Kaufbeuren mit einem 23:16 Erfolg über das Team aus St. Gallen den dritten Rang. Wesentlich klarer verlief das Finale, in dem sich der RSV "Basket" Salzburg II klar mit 30:13 gegen den RC Zürich durchsetzte und sich somit den Titel beim Rollstuhlbasketball-Turnier in Altach sicherte. Das Gastgeberteam des RC ENJO Vorarlberg musste sich im Spiel um Platz fünf dem Team aus Donauwörth mit 20:27 geschlagen geben und belegte somit am Ende den guten sechsten Rang.

Roman Wojnicka von den Mozartstädtern wurde auch zum besten Spieler des Turniers gewählt.

Vergauwen-Cup live im Internet

Die Sitting Bulls bestreiten von 22.-24.04.2016 die Finalrunde des André-Vergauwen-Cups in Valladolid (ESP).
Die Spiele werden live im Internet übertragen:

http://www.bsrvalladolid.com/copaeuropa/partido.php

Spielplan, Liveticker und Link zum Livestream gibts hier nochmal:

http://www.iwbf-europe.org/index.php/eurocup/andre-vergauwen-cup-2016

Zwei österreichische Teams kämpfen in der Euroleague

In zwei Tagen geht es los: Erstmals seit längerer Zeit sind wieder zwei österreichische Teams in der Euroleague vertreten. Während die Sitting Bulls zu Hause in Klosterneuburg die Euroleague-2 Vorrunde veranstalten, geht es für die Flink Stones nach Bergamo (ITA) in die Euroleague 3. Für die Sitting Bulls heißen die Gegner Padova (ITA), Turk Cell (TUR), Lannion (FRA) und Devedo (NED), die Flink Stones müssen neben dem Gastgeber auch gegen die Teams Bilbao (ESP), Only Friends (NED) und KIK Zmaj Gradacac (BIH) antreten.
Auch für den Team Austria Kapitän Matthias Wastian heißt es Europacup-Luft schnuppern. Mit seinem Team Getafe BSR geht es in der Euroleague-1 Gruppe A gegen Santa Lucia Roma (ITA), Thuringia Bulls (GER), Besiktas Istanbul (TUR) und Le Cannet (FRA).
Wir wünschen unseren Teams und den Spielern viel Erfolg!

Walter Pfaller neuer Präsident des IWBF Europe

Am 5.9. hat der internationale Rollstuhlbasketballverband, Eurozone (IWBF Europe) seine Verantwortlichen neu bestimmt. Dabei wurde der österreichische Rollstuhlbasketballguru der 80er und 90er Jahre, Mag. Walter Pfaller, zum neuen Präsidenten des IWBF Europe gewählt. Walter Pfaller war selbst lange Zeit das Aushängeschild des österreichischen Rollstuhlbasketballs, war x-facher österreichischer Staatsmeister als Spieler und Trainer des RSV Salzburg, Nationalteamspieler und löst mit seiner Wahl den langjährigen Präsidenten aus den Niederlanden, Jan Berteling, ab. Mit ihm erreichte das österreichische Nationalteam im Jahr 1989 die bisher beste Platzierung bei einer Europameisterschaft, den vierten Rang. 1996 wurde Walter Pfaller in die Rollstuhlbasketball-Weltauswahl gewählt. Hauptberuflich ist Pfaller Leiter des Landessportbüros bei der Salzburger Landesregierung und Geschäftsführer der Landessportorganisation und des Olympiazentrums.

Wir gratulieren zur Wahl des IWBF-Präsidenten recht herzlich!

Folgende Funktionen im IWBF Europe wurden neu gewählt:

Präsident: Mag. Walter Pfaller (AUT)
Vizepräsident: Malcolm Tarkenter (GBR)
Finanzdirektor: Fernando Zappile (ITA)
Wettbewerbsdirektor: Dirk Cossaer (BEL)
Technischer Direktor: Thoroughly Gomez (ESP)
Direktor Klassifikation: Regina Costa (POR)
Entwicklungsbeauftragter: Maurice Hammerton (GBR)

Da die Funktion des Marketing Direktors auch frei wurde, wurde mit dieser auf die Dauer seiner Funktionsperiode der Präsident Mag. Walter Pfaller betraut.
Walter Pfaller kann als neuer Präsident ab Montag unter folgender e-mail Adresse erreicht werden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

 

Auftakt zur A-EM in Worcester - USA und Canada lösen Tickets für Rio 2016

Am Freitag, 28. August geht es wieder los - 12 Herren-Nationalteams und 7 Damenteams kämpfen um die europäische Krone im Rollstuhlbasketball in Worcester, England. Bei den Damen spielen die sieben Teams Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Türkei, Gastgeberinnen Großbritannien und die Titelverteidigerinnen aus den Niederlanden in einem Round-Robin Modus, die Herren sind in zwei Gruppen geteilt: Gruppe A: Gastgeber und Titelverteidiger Großbritannien, Polen, Spanien, Aufsteiger Tschechien, Frankreich und Deutschland; Gruppe B: Niederlande, Vizeeuropameister Türkei, Aufsteiger Israel, Schweiz, Schweden und Italien.

Bosnien und Portugal lösen Ticket zur B-EM

Bei der C-EM in Lissabon (Portugal) feierten die Bosnier einen ungefährdeten Triumph und kehren damit ebenso wie die Gastgeber in die Division B zurück. Zumindest eines der beiden Teams wird somit 2016 wohl auf Österreich treffen.
Die sechs teilnehmenden Nationen Bosnien-Herzegowina, Portugal, Finnland, Irland, Serbien und Griechenland spielten zunächst in einer einzigen Gruppe jeder gegen jeden, bevor es in den entscheidenden Halbfinalbegegnungen die Bosnier mit den Iren und die Finnen mit den Portugiesen zu tun bekamen. Die Basketballnation Bosnien hatte die Gruppenbegegnungen beinahe nach Belieben dominiert. Portugal, Finnland und Irland hatten sehr spannende Matches abgeliefert und sehr ähnliche Levels gezeigt. Finnland – Portugal hatte 49:47 geendet, Portugal – Irland 54:51, Finnland – Irland 58:56. Serbien und das schwache Griechenland hatten mit den anderen Teams hingegen Probleme gehabt, nach der knappen Niederlage in der Gruppenphase revanchierten sich die Serben dank 45 Punkten von Karupovic im Platzierungsspiel deutlich.
Bosnien fixierte mit einem 72:42 im Halbfinale gegen die Iren rund um Kennedy und Rollston den Aufstieg, bevor die Portugiesen nach dem 61:50-Triumph (Goncalves, Lourenco je 16, Dias 12 bzw. Leppänen 24, Tähti 12) über Finnland ebenfalls über die Fahrstuhlfahrt nach oben jubeln durften. Finnland sicherte sich mit Bronze wenigstens einen kleinen Trost, Gold holte sich wenig überraschend Bosnien nach einem 75:51-Finalerfolg (Cejvan 27, Modronja 17 bzw. Goncalves 14) gegen die Portugiesen, die damit die Serie der Heimaufstiege von Litauen (2011) und Österreich (2013) fortsetzen konnten.
Ausführliche Statistiken gibt es unter http://www.ecmc2015.eu.

Alle Ergebnisse und Endklassement:
Portugal - Bosnien Herzegowina     34 - 58
Irland - Griechenland     86 - 42
Serbien - Finnland     40 - 69
Bosnien Herzegowina - Irland     64 - 51
Finnland - Portugal     49 - 47
Griechenland - Serbien     65 - 63
Portugal - Irland     54 - 51
Finnland - Griechenland     77 - 38
Serbien - Bosnien Herzegowina     40 - 76
Griechenland - Portugal     34 - 58
Serbien - Irland     55 - 73
Bosnien Herzegowina - Finnland     76 - 42
Portugal - Serbien     74 - 50
Griechenland - Bosnien Herzegowina     42 - 82
Irland - Finnland     56 - 58
                        
Halbfinali:
Bosnien Herzegowina - Irland     72 - 42
Finnland - Portugal     50 - 61
                      
Spiel um Platz 5: Serbien - Griechenland     72 - 50
Spiel um Platz 3: Irland - Finnland     58 - 61
Finale: Portugal - Bosnien Herzegowina     51 - 75

Endklassement:
1. Bosnien-Herzegowina
2. Portugal
3. Finnland
4. Irland
5. Serbien
6. Griechenland

USA zum fünften mal FIBA-Weltmeister

Mit einer beeindruckenden Leistung sichern die USA den zweiten WM-Titel in Folge. Im WM-Finale gegen Serbien hat der große Favorit nur zu Beginn Probleme, dominiert dann aber in allen Aspekten und gewinnt am Ende deutlich mit 129:92. Kyrie Irving überragt. Die Erinnerungen an das Dream Team von 1992 wurden geweckt, wenngleich auch die großen Namen der NBA fehlten. Das Veranstalterland Spanien schied bereits im Viertelfinale gegen Frankreich aus.

Aus der großen Sensation wurde nichts. Es war nicht einmal knapp. Dabei wirkten die USA zu Beginn durchaus verwundbar. Mit Serbiens konsequentem Einsetzen der Big Men kamen sie überhaupt nicht zurecht, mussten einfachen Punkt um einfachen Punkt hinnehmen und fanden auch offensiv zunächst überhaupt keinen Rhythmus.

Als man sich defensiv auf den Gegner eingestellt hatte, Serbiens Offense so besser kontrollierte, zog der Favorit jedoch schnell davon. Wie erwartet hatte der Außenseiter der Athletik der USA nur wenig entgegenzusetzen - speziell, als die Amerikaner dann auch noch den Dreier treffen zu schienen, wann immer sie von jenseits des Perimeter hochstiegen (11/16 3FG zur Halbzeit).

Dazu kontrollierte der Titelverteidiger dank eines starken DeMarcus Cousins und des abermals mit unbändigem Einsatz spielenden Kenneth Faried (12 Punkte, 7 Rebounds) die Bretter (44:32 Rebounds). Vorne tragen speziell Topscorer Kyrie Irving (26 Punkte, 10/13 FG) und James Harden (23 Punkte, 8/11 FG) nahezu wie sie wollten, sodass die 100-Punkte-Marke bereits Ende des dritten Viertels geknackt war und sich die USA nach WM-Titel Nummer fünf nun gemeinsam mit dem ehemaligen Jugoslawien Rekordweltmeister nennen dürfen.

Irving wurde anschließend zum MVP des Turniers gekürt. Zusammen mit Serbiens Milos Teodosic, Frankreichs Nicolas Batum, Pau Gasol und Teamkollege Kenneth Faried wurde er zudem in die Starting Five des Turniers gewählt.

Quelle: Spox.com (teilweise)

Freundschaftsturnier in Wörgl geht an die Ulm Sabres, Salzburg 2.

Die Rollstuhlbasketballer des RSC Tirol veranstalteten am 13.9.14 ein internationales Freundschaftsturnier mit teilnehmenden Mannschaften aus Salzburg, Rosenheim und Ulm.
Das Turnier war für die Tiroler Mannschaft eine Standortbestimmung. Alle gastierenden Teams waren entweder im Ligabetrieb einer höheren Klasse angesiedelt (Salzburg und Ulm), oder belegten in der vorherigen Saison einen besseren Tabellenplatz in der gleichen Liga (Rosenheim).
Obwohl ein Klassenunterschied nicht zu verleugnen war, fielen sämtlich Spiele relativ knapp aus, zwei Spiele entschieden sich überhaupt erst mit dem letzten Wurf der regulären Spielzeit.

Großbritannien U22 Europameister - Deutschland holt Silber

Nicht zu schlagen war Großbritannien bei den U22 Europameisterschaften 2014 im spanischen Saragossa - die Briten holten Gold im Finale gegen Deutschland mit 51:40. Für die Deutschen war die Goldmedaille außer Reichweite, zwischenzeitlich führten die Jungs von der Insel bereits mit über 20 Punkten. Bronze holte sich Italien im Spiel gegen die Türkei mit 51:50, Frankreich setzte sich im Spiel um Platz 5 gegen Israel durch, Spanien sicherte sich noch den siebenten Platz vor Polen.

ÖBV Herren scheitern an der "Mission 2015"

Teamchef trotzdem „nicht happy, weil Chance da war“ – ÖBV-Präsident: „Kontinuierlich weiterarbeiten“ 

Drei Siege, drei Niederlagen: Mit Platz drei in der Gruppe C haben die ÖBV-Herren das Ziel nicht erreicht, ihre „Mission 20-15“ mit der EM-Teilnahme im kommenden Jahr zu krönen. Die nächste Chance besteht somit erst für die Endrunde 2017. Das Resümee ist für Teamchef Werner Sallomon positiv, „aber ich bin nicht happy, weil die Chance da war“.

„Wir haben unser Ziel nicht erreicht, egal wie schwierig es gegen Polen und Deutschland war. Daher kann man nicht von einem Erfolg sprechen“, bilanzierte Sallomon. „Wir waren in der Lage, um Platz zwei in der Gruppe mitzumischen. Obwohl wir wirklich gut gespielt haben, ist es uns zweimal leider nicht gelungen, Deutschland zu besiegen.“

Die Mannschaft hat laut Sallomon in den Partien gegen die Gruppenfavoriten – die letztlich auch die EM-Tickets gelöst haben – „gezeigt, dass wir nicht eine totale Nullnummer in Europa sind“ und ist „sehr ordentlich aufgetreten“. Unqualifizierte Äußerungen wie etwa die Bezeichnung „zweitklassige Österreicher“ im Rahmen der Qualifikation „interessieren mich nicht“, betonte der Teamchef.

„Wir haben einen Schritt vorwärts gemacht und uns im Vergleich zu 2013 maßgeblich gesteigert. Die Mannschaft ist als solche aufgetreten und hat alles gegeben, was sie hatte. Was fehlt, ist die Tiefe auf der Bank.“ Und: „Viele Spieler haben auf dem internationalen Parkett nicht die notwendige Erfahrung. Daher bräuchten wir mehr solcher Begegnungen wie jene am Mittwoch in Polen.“

Quäntchen fehlt

„Kontinuierlich weiterarbeiten“, lautet die Devise von ÖBV-Präsident Karl Thaller. Aus seiner Sicht hat das Team in der EM-Qualifikation eine „tadellose Performance“ gezeigt. „Ich bin mit den Auftritten und der Resonanz sehr zufrieden. Jene Spieler, die noch keine tragende Rolle haben, bräuchten mehr Einsatzzeiten bei ihren Vereinen.“

Thaller erinnerte auch daran, dass die ÖBV-Auswahl in jeder Partie ihre Chancen hatte. „Wir haben in allen Spielen geführt und (zweimal gegen Deutschland sowie in Polen) jeweils erst in den Schlussminuten verloren. Im Endeffekt fehlt ein letztes Quäntchen, um gute Leistungen bis zum Ende zu bringen. Hier gilt es anzusetzen.“

„So knapp wie heuer sind wir schon lange nicht mehr dran gewesen“, resümierte der Präsident. „Ich bin daher zufrieden, obwohl wir unser Ziel nicht erreicht haben. Die Entwicklung ist beachtenswert und wird auch international anerkannt“, berichtete Thaller von der FIBA World-Generalversammlung in Sevilla im Vorfeld der WM 2014, die am Samstag beginnt. „Es ist sehr wohl registriert worden, wie eng es in unserer Gruppe zugegangen ist.“      

Mahalbasic top

Statistisch stach Center Rasid Mahalbasic aus dem ÖBV-Team heraus. Der künftige Kasachstan-Legionär war – hinter dem bosnischen NBA-Profi Mirza Teletovic – u.a. nicht nur zweitbester Scorer der EM-Qualifikation (19,2 Ppg). Er holte auch die drittmeisten Rebounds (8,8 Rpg) und verbuchte in drei von sechs Spielen „Double-Doubles“, was Platz zwei in diesem Ranking bedeutete. Dazu wies er den zweitbesten Wurfprozentsatz (63,5 %) auf.

Kapitän Thomas Schreiner verteilte die elftmeisten Assists (4,5 Apg). Enis Murati, der gegen Polen krankheitsbedingt passen musste und schon zuvor gegen Deutschland gesundheitlich angeschlagen war, kam mit 14,6 Ppg auf Platz 15 im Scorer-Ranking.

Quelle: basketballaustria.at

Niederlande wieder U25 Rollstuhlbasketball Europameister der Damen

Die holländischen Damen sicherten sich wieder die U25-Europameisterschaft der Damen im niedersächsischen Hannover. Sie gewannen Gold vor Großbritannien und der deutschen Nationalmannschaft. Das Sportereignis ist ein Entwicklungsturnier der International Wheelchair Basketball Federation (IWBF), um Nachwuchsmannschaften die Chance zu geben, sich international zu messen. Ausgerichtet wurde es vom Behinderten-Sportverband Niedersachsen e.V. (BSN) in der Akademie des Sports in Hannover.

Viele Nationen haben nicht die finanziellen Möglichkeiten, ihre U-Nationalmannschaften zu internationalen Turnieren zu entsenden. Aus diesem Grund trafen in Hannover lediglich drei Teams aufeinander.

Die Ergebnisse:
NED    GER    48 - 34
GER    GBR    36 - 57
GBR    NED    47 - 67
       
GER    NED    41 - 63
GBR    GER    41 - 29
NED    GBR    50 - 23

Die Austragungsstätte
Insgesamt konnten sich am ersten Augustwochenende mehr als 500 begeisterte Zuschauer und 80 Sportlerinnen, Trainer, Offizielle, Delegierte und Volunteers von den idealen Bedingungen für den Behindertensport in der Akademie des Sports überzeugen. Aufgrund dieser Rahmenbedingungen ist auch der Paralympische Trainingsstützpunkt im Rollstuhlbasketball hier verortet.

Der Ausrichter
Der Behinderten-Sportverband Niedersachsen e. V. (BSN) ist Ausrichter der U25-EM. Mit  mehr als 840 Vereinen (über 62.000 Mitglieder) ist der BSN, geführt von Präsident Karl Finke, der zweitgrößte Landesverband im Deutschen Behindertensportverband (DBS). Der BSN kümmert sich nicht nur um den Leistungssport, sondern ist auch Fachverband für Breiten-, Wettkampf- und Rehabilitationssport, sowie für Funktionstraining und Inklusion durch Sport.

Quelle: Niedersächsischer Behindertensportverband

Ulf Mehrens neuer IWBF-Präsident

Der Hamburger Ulf Mehrens ist am Sonntag im Rahmen des Weltkongresses der International Wheelchair Basketball Federation (IWBF) im südkoreanischen Incheon zum neuen Präsidenten des internationalen Rollstuhlbasketball Verbandes gewählt worden. Der 59-jährige Vorsitzende des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes (DRS) ist Nachfolger der Kanadierin Maureen Orchard, die zwölf Jahre die Geschicke der IWBF lenkte.
Zusammen mit Mehrens wählten die Delegierten des Weltkongresses gleich vier weitere neue Köpfe in das Executive Council der IWBF. Vizepräsident Steve Bach aus Kanada, Charly Bethel (Vorsitzender der Wettbewerbskommission) aus Großbritannien, Craig Moorgas (Finanzen) aus Südafrika und Demirhan Serefhan (Member-at-large) aus der Türkei werden Ulf Mehrens in den kommenden vier Jahren bei seiner Arbeit begleiten.

Briten erleiden erneut Viertelfinaltrauma

2010 bei der WM im eigenen Land mussten die Briten wohl eine der bis dato bittersten Niederlagen ihrer Rollstuhlbasketball-Historie einstecken: Bis dahin ungeschlagen im gesamten Turnier, kam völlig überraschend im Viertelfinale das Aus gegen Frankreich. Heute wiederholte sich die Geschichte erneut: Obwohl ungeschlagen bis zum Viertelfinale, agierten die Briten sehr nervös und lagen nach dem ersten Viertel gegen heute befreit aufspielende Türken bereits mit 10:24 zurück. Gurbulak überragte mit einem Triple Double (25 Punkte, 10 Rebounds, 11 Assists, 5/7 Dreier), Ar traf 9 von 11 aus dem Feld und für die Briten war der zweimalige Ausgleich kurz vor Ende letztlich zu wenig. Nach der 69:71-Niederlage ist der Traum vom Titelgewinn für die Männer von der Insel geplatzt, während die Türken weiter träumen dürfen.

Herren-WM: Viertelfinalspiele stehen fest

In Gruppe E waren letztlich keine komplizierten Rechenspiele nötig: Im direkten Duell der beiden bis dato unbesiegten Teams aus Spanien und Großbritannien setzten sich die Männer von der Insel recht deutlich mit 60:44 durch und behalten damit als einzige Mannschaft im Turnier die weiße Weste. Die Gastgeber aus Korea setzten sich nach einem 26:8-Kraftakt im Schlussviertel gegen den Iran mit 67:64 durch und sicherten sich Gruppenplatz 3. Der Iran hatte schon einen Spieltag zuvor den Aufstieg ins Viertelfinale dank eines Last-Second-Erfolges gegen den Gruppenletzten Argentinien fixiert, Japan hatte nach den beiden knappen Niederlagen gegen die anderen beiden Teams aus Asien schlussendlich kein Wort mehr ums Viertelfinale mitzureden.

Deutschland schafft in letzter Sekunde den Sprung in die nächste Gruppenphase – Holland, Schweden, Algerien und Mexiko out

Die deutschen Herren starteten enttäuschend schwach mit einer 44:55-Niederlage gegen Italien in die WM in Incheon (Südkorea). Diese wiederum verloren aber 47:59 gegen Schweden. Da sich Topfavorit und Titelverteidiger Australien in dieser starken Gruppe überlegen durchsetzen konnte, eröffnete sich für die Deutschen doch noch die Chance auf Gruppenplatz 2 mit einem klaren Erfolg gegen das Team Sverige. Schon zur Pause (38:21) schien alles zugunsten Deutschlands entschieden, doch angeführt vom ehemaligen Österreich-Legionär Joachim Gustavsson gelang den Schweden ein Comeback bis auf 52:44 vier Minuten vor Spielende, was das Aus für Deutschland bedeutet hätte. Doch Schweden, das auf den ausgefoulten Linden verzichten musste, agierte zu nervös und die Deutschen holten sich noch den nötigen, klaren Erfolg (67:49).

RC Enjo Vorarlberg siegt in Dachau

Beim 7. Sparkassen-CUP der Sitting Bulls Dachau gelang dem RC ENJO Vorarlberg am vergangenen Samstag der große Wurf. Völlig überraschend und denkbar knapp sicherte sich der RCV nach der Auftaktniederlage gegen Donauwörth doch noch den Finaleinzug, nachdem Zürich Oberland im zweiten Gruppenspiel ausgeschaltet werden konnte. Im Finale wuchs das Team um die Top-Scorer Obrin Pejcic und Franz Hagen über sich hinaus und entschied das Finale gegen Salzburg mit 69:60 für sich. Weiters sorgten Simon Tschann, Marcel Rädler, Thomas Flax, sowie Sarah Hundert und Gaby Merz mit dieser herausragenden Teamleistung für einen großen Erfolg, der gebührend mit einem feinen Abendessen gefeiert wurde.

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