Otto Bock ist Premiumpartner des Team Austria

Das österreichische Rollstuhlbasketball-Nationalteam hat seit Mitte April einen neuen Premiumpartner: Die Otto Bock Austria GmbH wird das Team Austria einerseits mit dem neuen High-Tech-Basketballrollstuhl Invader unterstützen, andererseits mit finanziellem Support die Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten der noch ausgesprochen jungen Auswahl verbessern.
„Wir wollen zusammen mit Otto Bock eine langfristige Partnerschaft leben, von der beide Seiten profitieren. Die Freude über so einen starken neuen Premiumpartner ist riesig“, so die neu gegründete Marketinggruppe des Team Austria, die aktuell Astrid Berger, Elisabeth Haitzer, Mehmet Hayirli und Matthias Wastian umfasst. Der Vertrag wurde von beiden Parteien zunächst für das Kalenderjahr 2015 unterschrieben, eine Verlängerung auf zumindest drei Jahre wird aber schon jetzt von beiden Seiten angestrebt.

Dank einer guten Leistung gegen Wroclaw (POL) und einer herausragenden gegen das bis dahin ungeschlagene Team von Kielce (POL) im Oberen Playoff des RGK-Cups am 11.04. in Königgrätz (CZE) rollen die jungen Spieler von Team Austria B auf dem Sonnenplatz 1 ins Halbfinale der alles entscheidenden Finalrunde am 17.05. in Pardubice (CZE).
Das spannende Duell gegen Wroclaw – jenes Team, gegen das die jungen Österreicher rund um Point Guard Christoph Edler bis dato das einzige Match im Bewerb verloren hatten – sicherte sich das Team Austria B mit toller Nervenstärke im Schlussviertel mit 56:51. Gleich anschließend folgten die wohl stärkste Saisonleistung und der 58:51-Triumph gegen Kielce, das in äußerst souveräner Manier die Gruppe A für sich entschieden hatte.

Mit zwei überragenden Leistungen und klaren Erfolgen gegen Wroclaw und Pardubice waren die jungen Spieler von Team Austria B die großen Gewinner der 3. Runde der Gruppe B des RGK Cups, die am 11.01. in Brno (CZE) ausgetragen wurde.
Nach einem spannenden Duell zwischen den beiden Gegnern der Österreicher im Auftaktspiel, das das tschechische Team von Jarda Menc in der Verlängerung für sich entschied, wirkten die Polen insbesondere in Hälfte 2 gegen Österreichs Nachwuchs ausgebrannt und hatten nicht den Funken einer Chance. Ein 40:7 in den zweiten 20 Minuten bedeutete letztendlich einen finalen Score von 73:25 für die Spieler von Matthias Wastian. Und die legten in der zweiten Partie des Tages gegen Pardubice gleich nach und siegten in ebenso souveräner Manier mit 61:35.

Die zweite Runde der Gruppe B des RGK Cups fand am 7.12. in Brno (CZE) statt und stand im Zeichen der Trauer um den am Donnerstag überraschend verstorbenen jungen Spielertrainer des polnischen Teams aus Konin. Robert Wisnik war als Spieler des polnischen Nationalteams unter anderem auch Teilnehmer der Paralympics 2012 in London. Um dem Gedenken an ihn auch auf dem Basketballcourt Ausdruck zu verleihen, traten sowohl das Team aus Konin als auch das Team Austria B nach einer Schweigeminute mit Trauerflor gegeneinander an.

Team Austria mit den Social Friends zu Gast bei der Austria Wien

Am 06.12. hatte der Nikolo tolle Geschenke für einige Nationalteamspieler dabei – eine Einladung zur Neueröffnung der Ecke Süd/West in der Generali-Arena, der Heimstätte der Wiener Austria (www.fk-austria.at). Dieses Tribünenareal ist barrierefrei gestaltet, als erste Gäste waren zum Match gegen Red Bull Salzburg die Mitglieder der Community Social Friends eingeladen, auch um Feedback über die (sehr gelungene) neue Tribünenecke einzuholen. Die Initiative unterstützt insbesondere jugendliche Behindertensportler und hat 2014 den Social Impact Award gewonnen.

In der ersten Runde der Gruppe B des RGK Cups am 9.11. in Pardubice (CZE) zeigte das Team Austria B eine tolle Leistung und behielt die weiße Weste, obwohl man nach dem kurzfristigen Ausfall von Johannes Ritter in beiden Spielen maximal 12 Punkte auf den Court brachte. Die Nachwuchsspieler setzten die taktischen Vorgaben der Coaches Matthias Wastian und Mehmet Hayirli durchwegs sehr gut um, zeigten in der Verteidigung großen Einsatz und traten als starke Teamgemeinschaft auf.
„Am meisten hat mich bei unseren jungen Spielern beeindruckt, dass sie sich am Anfang des ersten Spieles durch die zwei mickrigen erzielten Punkte im ersten Viertel nicht aus der Ruhe bringen haben lassen. Mit so einer hohen taktischen Disziplin und einer so guten Leistung hätte ich mich gar nicht zu rechnen getraut“, so Matthias Wastian. „Dass dann auch noch zwei Siege rausgeschaut und alle Spieler gescort haben, war dann das Tüpfelchen auf dem i. Mehmet und ich können den Jungs nur gratulieren!“

Großartiges Trainingslager in Häring

Das österreichische Rollstuhlbasketball-Nationalteam absolvierte ein Trainingslager im Gelände des Rehabilitationszentrum Häring der AUVA. In vier mehrstündigen Trainingseinheiten konnten unter optimalen Verhältnissen sowohl technische Fähigkeiten als auch taktische Kenntnisse wiederholt und verbessert werden.

Im erweiterten Kader des Nationalteams finden sich drei Spieler des ortsansässigen RSC Tirol wieder: Andreas Riedl, Hermann Ellmauer und Thomas Palaver. Weiters verstärkten an diesem Wochenende Harald Eder und Stefan Thurner die Übungseinheiten, wodurch teilweise bis zu fünf Spieler des RSC Tirol am Teamtraining teilnahmen und sich dort auch behaupten konnten.

Auftakt zur EM-Qualifikation 2015 für ÖBV-Herren

Nach dem Triumph der ÖBV-Damen bei der EM der kleinen Länder in St. Pölten starten jetzt am Sonntag, dem 10. August, die ÖBV-Herren in die entscheidende Phase der Qualifikation für die EM 2015. Die Jungs von Teamchef Werner Sallomon tragen dabei zunächst all ihre drei Heimspiele im Schwechater Multiversum aus. Nach dem Auftaktspiel gegen Luxemburg folgt am Mittwoch (13.8.) der Kracher gegen Deutschland, bevor am Sonntag (17.8.) mit Polen ein weiterer harter Brocken folgt. Beginnzeit ist jeweils 20:20. Die Matches der Rückrunde finden in Luxemburg (20.8., 19:30), Hagen (24.8., 14:00) und Lubin (27.8., 20:00) statt. Bis auf das Auswärtsspiel in Luxemburg überträgt ORF Sport + live!

Das Rollstuhlbasketball-Nationalteam drückt den Fußgänger-Kollegen natürlich mit aller Kraft die Daumen und hofft auf einen Zuschauerboom im Multiversum! Zur erfolgreichen Qualifikation benötigt das Team Austria den Gruppensieg oder einen der sechs besten zweiten Plätze der insgesamt sieben Gruppen. Bereits für die nach den politischen Unruhen in der Ukraine noch veranstalterlose EM qualifiziert sind Titelverteidiger Frankreich, Vize-Europameister Litauen, weiters Spanien, Kroatien, Slowenien, die Ukraine, Serbien, Finnland, Griechenland und die Türkei, die alle auch bei der diesjährigen Weltmeisterschaft (30. August bis 14. September in Spanien) an den Start gehen, sowie Estland, das sich im vergangenen Sommer in der ersten Qualifikationsphase das Ticket gesichert hat.

Heimspiele (jeweils 20.20 Uhr, Multiversum Schwechat):
Sonntag, 10.August: Österreich – Luxemburg
Mittwoch, 13. August: Österreich – Deutschland
Sonntag, 17. August: Österreich – Polen

Nach drei Siegen und zwei Niederlagen sowie beinahe durchgehend ausgezeichneten Leistungen blieb dem österreichischen Rollstuhlbasketball-Nationalteam letztlich Platz 5 bei der B-EM in Brno (CZE). Im Gegensatz zur B-EM vor zwei Jahren in Laško (SLO), bei der das Team Austria den bitteren Abstieg in die Division C antreten musste, um dann aber mit einem souveränen Heimerfolg bei der C-EM in St. Pölten letztes Jahr sofort wieder aufzusteigen, war der Klassenerhalt diesmal schon frühzeitig fixiert.

Nach der bitteren Auftaktniederlage gegen die tschechischen Gastgeber, bei der das Team Austria nach Verlängerung mit einem Punkt den Kürzeren zog, bringt der klare 68:48-Sieg gegen die Slowenen bereits vorzeitig zumindest Gruppenplatz 3 und damit den sicheren Klassenerhalt sowie mindestens Platz 6.
Morgen, am 13.06. um 16:45, kommt es zum Showdown gegen die starken Israelis, eigentlich Dauergast in der Division A. Mit einem Überraschungssieg würde sich das Team rund um das Coaching-Trio Zankl, Gonzalez und Wastian doch noch einen Semifinalplatz sichern. Nach 25 eher schwachen Minuten, aber einem letztlich klaren Sieg gegen Slowenien war für Rozenberg, Dor Onn, Dror und Co. das 77:46-Blowout gegen heute schwache Tschechen schon fast die ganze Miete für den Gruppensieg.

Nach nervösem Beginn auf beiden Seiten fanden die Österreicher vor allem dank der überragenden Wurfleistung von Mehmet Hayirli offensiv immer besser ins Spiel. Die aggressive Verteidigung von Höglinger und Wastian gegen Pliska und Pohlmann funktionierte gut, die Tschechen begingen bei dem Versuch ihre langen in den Angriffsbereich zu bringen zahlreiche Offensivfouls. Der Pausentee bekam den Tschechen aber besser, das Team Austria wirkte plötzlich eingeschläfert und verunsichert. Die tschechische Führung konnte Wastian per Dreier zu Viertelende reduzieren. Im Schlussabschnitt wirkten die Österreicher fitter, Kraft fand viel besser ins Spiel und begann seine Würfe aus der Halbdistanz zu treffen. Wenige Sekunden vor Schluss gelang aber Nevecny per Layup der Ausgleich. Die Österreicher erarbeiteten sich für die letzte Sekunde einen guten Wurf von halbrechts, doch der Ball ging leider nur auf, nicht durch den Ring. In der folgenden Overtime zogen die Gäste abermals auf drei Punkte davon, doch Pohlmanns Dreier zwei Minuten vor Ende glich die Partie wieder aus. Wieder ging Team Austria in Front, Höglinger und Wastian ließen jedoch weitere Punkte an der Freiwurflinie liegen. Und plötzlich kam Sindelar neun Sekunden vor Ende zum Layup und brachte Tschechien mit 56:55 in Front. Abermals folgte ein guter letzter Spielzug der Österreicher, doch der Foulpfiff gegen Kraft blieb aus, der Wurf ging daneben und die Tschechen durften jubeln.

Tschechien – Österreich: 56:55 OT (23:26; 48:48)

Punkte Österreich:
Hayirli 29 (9 Rebounds), Kraft 13, Wastian 6 (1 Dreier), Höglinger 4, Hochenburger 2, Schaschl 1, Dogan, Hagen

Punkte Tschechien:
Erben 28 (9 Rebounds), Pohlmann 15 (11 Rebounds, 1 Dreier), Sindelar 6, Sperk 3, Pliska und Nevecny je 2, Srutka

Startschuss zur B-EM - Ukraine sagt ab

Am 10. Juni um 20:00 geht es am Campus Bohunice im tschechischen Brno unweit von der österreichischen Grenze los – und zwar gleich mit dem Kracher im Eröffnungsspiel zwischen dem Team Austria und den Gastgebern.
Aus politischen Gründen musste die Ukraine leider ihre Nennung zurückziehen, daher geht die B-EM mit nur neun Teams und geändertem Spielplan über die Bühne. In Gruppe B trifft Österreich, das vom Coaching-Dreigestirn Andreas Zankl, David Gonzalez und Josef Wastian betreut wird, neben den Tschechen noch am 12.6. um 12:15 auf Slowenien und am 13.6. um 16:45 auf den starken Absteiger Israel.
Der Gruppenletzte spielt gegen den 4. und 5. der Gruppe A gegen den Abstieg in die Division C, Gruppenerster und –zweiter spielen jeweils überkreuz um den Aufstieg in die Division A. „Uns werden sicherlich einige sehr, sehr enge Spiele erwarten, in denen Kleinigkeiten entscheiden werden. Wir haben uns spielerisch gegenüber letztem Jahr sicherlich erneut weiterentwickelt, aber das müssen wir jetzt auch auf den Punkt abrufen können. Unser Ziel ist es, mit dem Abstieg diesmal nichts zu tun zu haben“, so Kapitän Matthias Wastian.
Debütieren im Team wird Daniel Kontsch von den steirischen Flink Stones – der gesamte Kader ist nachfolgend aufgelistet.
Den Live-Ticker gibt es unter www.rollstuhlbasketball.at und unter www.ecmb.eu

Teamkader Österreich:
1,0 Christoph Schaschl (Carinthian Broncos)
2,0 Christoph Edler (Flink Stones)
2,0 Daniel Kontsch (Flink Stones)
2,5 Markus Demel (Interwetten/Coloplast Sitting Bulls)
2,5 Yakut Dogan (ABSV LoFric Dolphins Wien)
2,5 Matthias Wastian (Interwetten/Coloplast Sitting Bulls)
3,0 Mehmet Hayirli (Jena Caputs/GER)
3,0 Philipp Hochenburger (Interwetten/Coloplast Sitting Bulls)
3,0 Alexander Höglinger (RSV Salzburg/GER)
4,0 Andreas Kraft (UTA Movin‘ Mavs/USA)
4,5 Franz Hagen (Rolling Rebels St. Gallen/SUI)

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