Mit nur einem Punkt Vorsprung für die Interwetten/Coloplast Sitting Bulls ging es in das alles entscheidende Rückspiel, das die RBB Flinkstones Graz 1 vor heimischem Publikum austragen durften. Die beiden Teams lieferten sich auch im Rückspiel ein spannendes Duell um den österreichischen Staatsmeistertitel. Die Niederösterreicher sahen sich nicht nur einer starken steirischen Mannschaft gegenüber, sondern auch einem lautstarken, frenetisch anfeuernden Publikum – das Versprechen von 50 Freibier hatte offenbar viele in die Halle gelockt. Trotzdem hatten die Bulls dann den längeren Atem und konnten mit einem knappen 68:61 Sieg ihren 15. Meistertitel holen, den 7. in Folge. Die Steirer waren aber in diesen Finalpaarungen keineswegs klar unterlegen, die bessere Tagesverfassung hatte am heutigen Tag die Entscheidung ausgemacht. Das Team der Flinkstones verspricht Hoffnung für die Zukunft im österreichischen Rollstuhlbasketball, der in den letzten Jahren einzig von den Sitting Bulls dominiert wurde. Das Spiel um Platz 5 entschieden die Flinkstones 2 klar mit 87:35 gegen die Dolphins Wien für sich. Pardubice trat nicht an, damit heimsten die Rebound Warriors kampflos den 3. Platz in der Liga und auch die Bronzemedaille in der Staatsmeisterschaft ein.

Die Hinrunde des Finales um den österreichischen Staatsmeistertitel hatte einiges zu bieten. Bereits im Vorfeld mussten die Rebound Warriors aus Oberösterreich absagen – zu viele Spieler fielen krankheitsbedingt aus. Somit wird der dritte Platz in zwei Spielen an einem Tag (6.4. in Graz) gegen Pardubice ausgespielt.
Die Flink Stones 2 sicherten sich wohl frühzeitig den 5. Platz in der Liga, und das Spiel um Platz 1 war nichts für schwache Nerven.

In der zweiten Runde setzten sich in den Semifinalspielen die beiden Favoriten Sitting Bulls und FlinkStones 1 klar durch und stehen sich somit in den nächsten beiden Spieltagen um die Meisterschaft gegenüber. Um Platz 3 kämpfen die Rebound Warriors gegen Pardubice – Platz 5 machen sich die Dolphins aus Wien und das Zweierteam der FlinkStones aus.

 

Am 23.2.2019 fand im Happyland Klosterneuburg die Hinrunde der Semifinalspiele der österreichischen Staatsmeisterschaften statt. Wie zu erwarten war, verliefen die Spiele nach Papierform. Die Interwetten/Coloplast Sitting Bulls und die RBB Flink Stones 1 sicherten sich einen komfortablen Vorsprung für die Rückrunde in 3 Wochen. Die Flinkstones 2 sind Sieger in der 2.Liga und werden in der Finalrunde gegen die LoFric Dolphins Wien um den 5.Platz in der Staatsmeisterschaft spielen.

Zur 4. Meisterschaftsrunde im Rollstuhlbasketball luden die Lofric Dolphins die Bundesländer nach Wien ein. Die Mannschaften trafen sich am 19.01.2019 in der Basketballhalle Mollardgasse im 6. Wiener Gemeindebezirk. Die favorisierten Flinkstones aus der Steiermark konnten an diesem Tag souverän zwei Siege einfahren. Der Gastgeber aus Wien blieb leider auch in seiner Heimrunde erfolglos und musste eine knappe Niederlage gegen Oberösterreich einstecken.
Zur 5. Runde laden die Gäste aus Pardubice die Teams aus Österreich nach Brünn ein, welche am 09.02.2019 stattfinden wird.

Lofric Dolphins Wien vs. Flinkstones 1 Stmk. 25:95 (10:49)
Im ersten Spiel traten die Wiener gegen das Einser-Team aus der Steiermark an. Die Rollen waren schon vor dem Spiel klar verteilt. Beide Teams konnten entsprechend auf ihr Spielerkontingent zurückgreifen. Die Flinkstones ließen nur wenig anbrennen und verbuchten im 1. Viertel nur einen Gegentreffer. Die Hauptstädter kämpften aber tapfer weiter und konnten im 2. Viertel einige schöne Körbe erzielen. Bei einem klaren Punktestand von 10 zu 49 gingen die Mannschaften in die Halbzeitpause. Im zweiten Spielabschnitt veränderte sich nur wenig. Steiermark verteidigte lediglich höher an der 3-Punkte Linie, was den Wienern nur wenig Chancen für einen kontrollierten Abschluss bot. Auch im letzen Viertel gerieten die Lofric Dolphins durch konsequente Verteidigung und einer Half Court Press der Steirer mehr unter Druck. Das Endergebnis dieser Partie war doch klar und deutlich bei 25 zu 95 zu Gunsten der Flinkstones.
Bericht von Dominik Pavlovic

Rebound Warriors OÖ vs. WBS Pardubice  53:65 (31:31)
Im zweiten Spiel trafen die Tschechen aus Pardubice auf die Warriors aus Oberösterreich. Die Partie war in den ersten zwei Hälften sehr ausgeglichen. Der Spielstand der beiden Viertel war 31:31, da beide Mannschaften gleich stark waren. Jedoch dominierten die Tschechen durch ihr schnelles Spiel im dritten und vierten Viertel und gingen als Gewinner mit einen Endstand von 53:65 vom Feld. Oberösterreich hatte mit vollem Ehrgeiz gekämpft und ihr Bestes gegeben.
Bericht von Anish Singh

Rebound Warriors OÖ vs. Lofric Dolphins Wien  47:40 (32:25)
Beide Teams mussten auf Stammspieler verzichten. Die Oberösterreicher starteten konzentrierter, sie überzeugten mit einer sehr guten Wurfleistung und sorgten in den ersten Minuten des Spieles für einen Punkte-Polster. So stand es zur Halbzeit 32:25 für die immer stärker werdenden Krieger aus Oberösterreich.
Auch nach dem Seitenwechsel wollten die Gastgeber dieser Runde in Wien nicht so recht ins Spiel finden. Die Hauptstädter fanden leider nicht das passende Rezept, um den komfortablen Punktevorsprung der Warriors zu verkleinern, den sie bis ins letzte Viertel mitnehmen konnten.
Die Schlussphase dieser Partie war von Fehlwürfen auf beiden Seiten geprägt und so endete dieses Aufeinandertreffen 47:40 für die Rebound Warriors.
Die Delfine aus Wien bleiben leider weiter sieglos in der laufenden Saison.
Bericht von Franz Breitenecker

Flinkstones 1 Stmk. vs. WBS Pardubice  75:45 (31:25)
Im letzten Spiel des Tages standen den favorisierten RBB Flink Stones die Mannschaft WBS Pardubice aus Tschechien gegenüber. Die Steirer kamen gleich gut ins Spiel und gingen im ersten Viertel mit 21:10 überlegen in Führung. Im zweiten Viertel konnte Pardubice sich deutlich steigern und den Rückstand von 11 auf 6 Punkte reduzieren. Im dritten Viertel setzten sich die Flink Stones wieder durch und bauten ihren Vorsprung auf 20 Punkte aus. Auch im letzten Viertel setzte sich die Spielstärke der Steirer durch und sie siegten mit 30 Punkte Vorsprung.
Bericht von Johannes Löffler.

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