Rebound Warriors siegen gegen Pardubice und wahren Chance auf Platz 4

Die Rebound Warriors (hier im Spiel gegen die Sitting Bulls) gewannen gegen Pardubice mit 54:49 Die Rebound Warriors (hier im Spiel gegen die Sitting Bulls) gewannen gegen Pardubice mit 54:49 Bildquelle: Astrid Berger

Zur 8. Meisterschaftsrunde im Rollstuhlbasketball luden die LoFric Dolphins die Bundesländer nach Wien ein. Die Mannschaften trafen sich am 18.03.2017 in der Basketballhalle Mollardgasse im 6. Wiener Gemeindebezirk ein.
Für eine große Überraschung sorgte Oberösterreich, welche ihre erste Partie an diesem Tag gegen das geschwächte Team aus Pardubice mit 54:49 gewinnen konnten.
Auch die Bulls aus Niederösterreich konnte ohne ihren Spielmacher Wastian ihr einziges Spiel gegen die Warriors überlegen 96:38 gewinnen. Zur nächsten Meisterschaftsrunde steht die Steiermark als Austragungsort fest, welche am 22. April stattfindet.

 

ABSV Lofric Dolphins Wien - Flinkstones 1  34:74 (10:33)
Im ersten Spiel traten die Wiener gegen das Einser Team aus der Steiermark an. Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen. Erst in der zweiten Minute des ersten Viertels wurden die ersten beiden Punkte durch Scherling verwertet. Beide Teams glänzten eher durch Fehlwürfe und so kam es zu einem Stand von 8 zu 13 für die Steirer. Die zweiten zehn Minuten war eindeutig das Viertel der Flinkstones. Durch ihre aggressive Spielweise und gute Verteidigung ließ das Team von Coach Goldgruber nur 2 Punkte zu. Der Centerspieler Scherling wurde immer besser in Szene gesetzt und erzielte alleine in diesem Viertel 10 Punkte.
Die Wiener ließen sich nach der Pause aber nicht den Mut nehmen. Milan Trifunovic hatte wohl einen guten Tag und konnte trotz Foulprobleme durch seine Treffsicherheit den Rückstand in Grenzen halten. Zu Beginn des vierten Viertels drückten die Steirer weiterhin mit starkem Pressing aufs Tempo und ließen den Hauptstädtern nur wenig Chancen, kontrolliert in die gegnerische Hälfte zu kommen. Erst in der Schlussphase lösten die flinken Steine ihr druckvolles Spiel auf und gewannen das Spiel mit 30 Punkten Unterschied zum Endstand von 34 zu 74.

Rebound Warriors - WBS Pardubice  54:49 (17:25)
Beide Teams traten mit einem minimalen Spielerkontingent von fünf Mann an, welches eine spannende Partie versprechen würde. Allerdings mussten die Tschechen auf ihren großen Centerspieler sowie auf den schnellen Aufbauspieler verzichten und somit rückten die Bankspieler nach. Oberösterreich konnte wie gewohnt seine besten Spieler aufs Feld schicken. Aber so ein Spiel muss man erst einmal gewinnen, dies bewiesen die Warriors  ab der ersten Minute und führten am Ende des ersten Viertels mit 16 zu 7. Wie gewohnt mussten die Tschechen ins Spiel finden und ihre schlechte Wurfquote ablegen. Pardubice gewann das zweite Viertel knapp mit 9 zu 10 und beide Mannschaften gingen beim Spielstand von 25 zu 17 in die Halbzeitpause.
Die zweite Hälfte versprach vieles und beide Teams starteten fulminant in das dritte Viertel. Pardubice wurde immer sichere und konnte gut mithalten. Oberösterreich änderte aber nichts in ihrer Spielweise als geschlossenes Team und fanden immer wieder Topscorer Höglinger als Punktegarant. Trotz des vierten Fouls von Spielertrainer Höglinger kurz vor dem vierten Viertel konnten die Tschechen die Chance nicht nutzen, den Rückstand zu verkürzen. Das letzte Viertel begann genauso schwungvoll wie die drei davor. Obwohl die Tschechen das Schlussviertel 11 zu 20 für sich entscheiden konnten, ließen sie immer wieder Lücken in der Defense offen, die der erfahrene Spieler Auer eiskalt ausnutzte. Die Warriors gewannen verdient ein intensives Match mit 54 zu 49.

Flinkstones 2 - ABSV Lofric Dolphins Wien  48:41 (24:22)
Im dritten Spiel an diesem Tag mussten die Wiener wieder gegen die Steiermark ran, allerdings gegen die zweite Mannschaft der Flinkstones. Coach Edler musste auf seine zwei Spieler Kopp und Center Theissl verzichten. Bei den Wienern rückte Ahmadi-Erber in die Starting Five vor, dieser bescherte den Delfinen auch gleich den ersten Korb. Beide Teams spielten konzentriert und ohne viel zu riskieren. In den Reihen der Wiener zeigte der junge Center Hager mit acht Punkten seine Sicherheit unter dem Korb. Das erste Viertel ging mit 12 zu 12 unentschieden aus. Um Kräfte zu sparen, änderte Coach Pavlovic die ersten Fünf für das zweite Viertel. Der Spielverlauf blieb aber gleich wie bei in den ersten 10 Minuten und die Steirer konnten mit einem minimalen zwei Punkte Vorsprung in die Halbzeitpause gehen.
Durch die überragende Wurfleistung von Goldgruber und Grundner nach der Pause und einer stärker werdenden Verteidigung, entschieden die Steirer das dritte Viertel deutlich mit 18 zu 4 für sich. Im vierten Viertel mobilisierten die Hauptstädter noch einmal ihre Kräfte. Durch viele Wechsel in der Aufstellung während des Spiels und taktischen Fouls konnten die Wiener das letzte Viertel mit 4 zu 15 für sich entscheiden. Am Ende reichte aber ein sieben Punkte Vorsprung, der den Flinkstones den ersten Sieg an diesem Spieltag mit 48 zu 41 bescherte.

Sitting Bulls – Rebound Warriors 96:38 (51:16)
Trotz der vielen Ausfälle war das erklärte Ziel der Mannschaft von Coach Zankl ein Sieg.
Die Bullen starteten mit Erben, Dogan, Hayirli, Naqqash und Eckerl – wobei die beiden letzteren mangels Wechselspielern 40 Minuten durchspielen mussten. Gleich mit dem Gewinn des Hochballes zeigten die Niederösterreicher wer der Favorit auf dem Platz ist. Mit einer aggressiven Verteidigung wurden die Warriors unter Druck gesetzt, in der Offensive gelang es immer wieder den großgewachsenen Erben unter dem Korb in Szene zu setzen. Über ein 27:8 im 1. Viertel ging es mit 51:16 in die Halbzeitpause. Auch in Spielabschnitt 3 zeigten die Bullen dass sie der Herr auf dem Platz sind und überrollten die Oberösterreicher mit zahlreichen Fastbreaks durch Hochenburger und Dogan. Die Warriors schafften es wiederum durch ihren wieselflinken Spielertrainer Höglinger und Routinier Auer zu Punkten zu kommen.
Am Ende entschied das Team um Kapitän Hayirli - das in jedem Moment des Spieles seine Dominanz auf dem Parkett zeigte – die Partie deutlich mit 96:38.

Flinkstones 1 - Flinkstones 2  95:22 (51:8)
Das letzte Spiel in der Hauptstadt war ein rein steirisches Duell. Die Rollen waren schon vor dem Aufeinandertreffen klar verteilt und dies zeigte sich im ersten Viertel deutlich. Das Einser Team der Flinkstones ließ seinen Klubkameraden keine Chance und auch keine Punkte. Am Scoreboard stand es dann auch nach dem ersten Viertel unglaublich 27 zu 0. Im zweiten Viertel erholte sich das Zweier Team ein wenig und konnte einige Spielzüge kreieren, die teilweise zum Erfolg führten. Doch das schnelle Konterspiel der Flinkstones 1 überzeugte und zeigte sich beim Ergebnis von 51 zu 8 zur Halbzeit.
Die zweite und letzte Halbzeit der achten Runde begann wie auch die ersten zwei Viertel. Durch hervorragender Mannschaftsleistung bei den Würfen und überschaubarer Verteidigung der Einser Steirer kamen ihre Kontrahenten kaum zu Punkten. Geprägt wurde das Spiel der Flinkstones 2 nur mit wenig erfolgreichen Einzelaktionen der Spieler Grundner, Vukovic und Steiner. Den Ton gaben aber immer die Flinkstones 1 an mit Rebound, Fastbreak und einfachen Layups zum Abschluss. Beide Teams ließen im letzten Spielabschnitt deutlich an Spielfreude und Präzision liegen. Zu sehen waren nur wenig schöne Spielzüge und erinnerte eher an Coast to Coast Basketball. Steiermark 1 gewann dieses Spiel wie erwartet mit einem Endstand von 95 zu 22.  .

Bericht von Dominik Pavlovic
Das Spiel der Sitting Bulls wurde von Mehmet Hayirli kommentiert.

Letzte Änderung am Mittwoch, 29 März 2017 23:52

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