Österreichische Liga

Österreichische Liga (72)

Mit nur einem Punkt Vorsprung für die Interwetten/Coloplast Sitting Bulls ging es in das alles entscheidende Rückspiel, das die RBB Flinkstones Graz 1 vor heimischem Publikum austragen durften. Die beiden Teams lieferten sich auch im Rückspiel ein spannendes Duell um den österreichischen Staatsmeistertitel. Die Niederösterreicher sahen sich nicht nur einer starken steirischen Mannschaft gegenüber, sondern auch einem lautstarken, frenetisch anfeuernden Publikum – das Versprechen von 50 Freibier hatte offenbar viele in die Halle gelockt. Trotzdem hatten die Bulls dann den längeren Atem und konnten mit einem knappen 68:61 Sieg ihren 15. Meistertitel holen, den 7. in Folge. Die Steirer waren aber in diesen Finalpaarungen keineswegs klar unterlegen, die bessere Tagesverfassung hatte am heutigen Tag die Entscheidung ausgemacht. Das Team der Flinkstones verspricht Hoffnung für die Zukunft im österreichischen Rollstuhlbasketball, der in den letzten Jahren einzig von den Sitting Bulls dominiert wurde. Das Spiel um Platz 5 entschieden die Flinkstones 2 klar mit 87:35 gegen die Dolphins Wien für sich. Pardubice trat nicht an, damit heimsten die Rebound Warriors kampflos den 3. Platz in der Liga und auch die Bronzemedaille in der Staatsmeisterschaft ein.

Die Hinrunde des Finales um den österreichischen Staatsmeistertitel hatte einiges zu bieten. Bereits im Vorfeld mussten die Rebound Warriors aus Oberösterreich absagen – zu viele Spieler fielen krankheitsbedingt aus. Somit wird der dritte Platz in zwei Spielen an einem Tag (6.4. in Graz) gegen Pardubice ausgespielt.
Die Flink Stones 2 sicherten sich wohl frühzeitig den 5. Platz in der Liga, und das Spiel um Platz 1 war nichts für schwache Nerven.

In der zweiten Runde setzten sich in den Semifinalspielen die beiden Favoriten Sitting Bulls und FlinkStones 1 klar durch und stehen sich somit in den nächsten beiden Spieltagen um die Meisterschaft gegenüber. Um Platz 3 kämpfen die Rebound Warriors gegen Pardubice – Platz 5 machen sich die Dolphins aus Wien und das Zweierteam der FlinkStones aus.

 

Am 23.2.2019 fand im Happyland Klosterneuburg die Hinrunde der Semifinalspiele der österreichischen Staatsmeisterschaften statt. Wie zu erwarten war, verliefen die Spiele nach Papierform. Die Interwetten/Coloplast Sitting Bulls und die RBB Flink Stones 1 sicherten sich einen komfortablen Vorsprung für die Rückrunde in 3 Wochen. Die Flinkstones 2 sind Sieger in der 2.Liga und werden in der Finalrunde gegen die LoFric Dolphins Wien um den 5.Platz in der Staatsmeisterschaft spielen.

Zur 4. Meisterschaftsrunde im Rollstuhlbasketball luden die Lofric Dolphins die Bundesländer nach Wien ein. Die Mannschaften trafen sich am 19.01.2019 in der Basketballhalle Mollardgasse im 6. Wiener Gemeindebezirk. Die favorisierten Flinkstones aus der Steiermark konnten an diesem Tag souverän zwei Siege einfahren. Der Gastgeber aus Wien blieb leider auch in seiner Heimrunde erfolglos und musste eine knappe Niederlage gegen Oberösterreich einstecken.
Zur 5. Runde laden die Gäste aus Pardubice die Teams aus Österreich nach Brünn ein, welche am 09.02.2019 stattfinden wird.

Lofric Dolphins Wien vs. Flinkstones 1 Stmk. 25:95 (10:49)
Im ersten Spiel traten die Wiener gegen das Einser-Team aus der Steiermark an. Die Rollen waren schon vor dem Spiel klar verteilt. Beide Teams konnten entsprechend auf ihr Spielerkontingent zurückgreifen. Die Flinkstones ließen nur wenig anbrennen und verbuchten im 1. Viertel nur einen Gegentreffer. Die Hauptstädter kämpften aber tapfer weiter und konnten im 2. Viertel einige schöne Körbe erzielen. Bei einem klaren Punktestand von 10 zu 49 gingen die Mannschaften in die Halbzeitpause. Im zweiten Spielabschnitt veränderte sich nur wenig. Steiermark verteidigte lediglich höher an der 3-Punkte Linie, was den Wienern nur wenig Chancen für einen kontrollierten Abschluss bot. Auch im letzen Viertel gerieten die Lofric Dolphins durch konsequente Verteidigung und einer Half Court Press der Steirer mehr unter Druck. Das Endergebnis dieser Partie war doch klar und deutlich bei 25 zu 95 zu Gunsten der Flinkstones.
Bericht von Dominik Pavlovic

Rebound Warriors OÖ vs. WBS Pardubice  53:65 (31:31)
Im zweiten Spiel trafen die Tschechen aus Pardubice auf die Warriors aus Oberösterreich. Die Partie war in den ersten zwei Hälften sehr ausgeglichen. Der Spielstand der beiden Viertel war 31:31, da beide Mannschaften gleich stark waren. Jedoch dominierten die Tschechen durch ihr schnelles Spiel im dritten und vierten Viertel und gingen als Gewinner mit einen Endstand von 53:65 vom Feld. Oberösterreich hatte mit vollem Ehrgeiz gekämpft und ihr Bestes gegeben.
Bericht von Anish Singh

Rebound Warriors OÖ vs. Lofric Dolphins Wien  47:40 (32:25)
Beide Teams mussten auf Stammspieler verzichten. Die Oberösterreicher starteten konzentrierter, sie überzeugten mit einer sehr guten Wurfleistung und sorgten in den ersten Minuten des Spieles für einen Punkte-Polster. So stand es zur Halbzeit 32:25 für die immer stärker werdenden Krieger aus Oberösterreich.
Auch nach dem Seitenwechsel wollten die Gastgeber dieser Runde in Wien nicht so recht ins Spiel finden. Die Hauptstädter fanden leider nicht das passende Rezept, um den komfortablen Punktevorsprung der Warriors zu verkleinern, den sie bis ins letzte Viertel mitnehmen konnten.
Die Schlussphase dieser Partie war von Fehlwürfen auf beiden Seiten geprägt und so endete dieses Aufeinandertreffen 47:40 für die Rebound Warriors.
Die Delfine aus Wien bleiben leider weiter sieglos in der laufenden Saison.
Bericht von Franz Breitenecker

Flinkstones 1 Stmk. vs. WBS Pardubice  75:45 (31:25)
Im letzten Spiel des Tages standen den favorisierten RBB Flink Stones die Mannschaft WBS Pardubice aus Tschechien gegenüber. Die Steirer kamen gleich gut ins Spiel und gingen im ersten Viertel mit 21:10 überlegen in Führung. Im zweiten Viertel konnte Pardubice sich deutlich steigern und den Rückstand von 11 auf 6 Punkte reduzieren. Im dritten Viertel setzten sich die Flink Stones wieder durch und bauten ihren Vorsprung auf 20 Punkte aus. Auch im letzten Viertel setzte sich die Spielstärke der Steirer durch und sie siegten mit 30 Punkte Vorsprung.
Bericht von Johannes Löffler.

In Tulln fand am 16.12. die zweite Runde der 2.Liga statt.

RBB Fink Stones 2 – RSV Waldhausen   70:17 (40:10)
Im ersten Spiel des Tages trafen die Steirer auf die oberösterreichische Mannschaft aus Waldhausen. Der Sieg der Flink Stones stand zu keiner Zeit in Frage, aber die Spieler aus Waldhausen bejubelten jeden ihrer Körbe frenetisch.

Im Happyland in Klosterneuburg fand am 15.12. die 3. Meisterschaftsrunde der 1. Liga statt – die letzte in diesem Jahr. Das Spitzenspiel zwischen den RBB FlinkStones Graz 1 absolvierten die Interwetten/Coloplast Sitting Bulls mit Bravour und distanzierten ihren Gegner um die Meisterschaft mit einem klaren 80:48 Sieg. Die Dolphins Wien mussten gegen die Bulls einen 101:22 Kantersieg hinnehmen. Die Steirer konnten trotz Antreten mit nur fünf Spielern das Match gegen Pardubice für sich entscheiden - Pardubice wiederum rollte als eindeutiger Sieger gegen die Dolphins Wien vom Court.

ABSV LoFric Dolphins Wien – Interwetten/Coloplast Sitting Bulls   22:101 (18:51)
In den ersten Minuten hielten die Wiener noch ein wenig mit, dann zogen die Bulls mit Fastbreaks von Wastian (10 Punkte) und starken Würfen von Pliska aus der Mitteldistanz (9 Punkte) bis zur Viertelpause auf 23:10 davon. Im 2. Viertel ließen die Bullen den ersten Gegenkorb erst in der 5. Spielminute zu und bauten den Vorsprung auf 51:18 aus. Besonders stark in diesem Spielabschnitt Erben (12 Punkte) und Dogan (8 Punkte). In den letzten beiden Vierteln gelangen den Wienern pro Spielabschnitt nur jeweils 2 Punkte. In den Schlussminuten bestand die einzige Spannung in der Frage, ob die Sitting Bulls die 100-Punkte-Marke knacken würden. Nach mehreren Fehlwürfen zog Wastian mit dem Schlusssignal ein Foul und durfte nach Ablauf der Spielzeit noch 2 Freiwürfe werfen, die er beide souverän zum Endstand von 101:22 verwandelte. Leider bekamen nicht alle in der Halle das mit, selbst Coach Zankl drehte schon seine Verabschiedungsrunde auf dem Spielfeld, als Wastian noch an der Freiwurflinie stand.
Wastian 31 (5 Steals), Erben 21 (7 Rebounds), Pliska 19 (7 Rebounds), Dogan 18 (7 Rebounds, 5 Steals), Hochenburger 8, Vrba 4, Eckerl, Al Naqqash bzw. Biwole 9, Pavlovic 7, Loisinger 4, Trifunovic 2, Löffler K., Singh, Preusse, Breitenecker, Löffler J.

WBS Pardubice – RBB Flink Stones Graz 1   59:76 (25:33)
Die Steirer konnten an diesem Tag nur zu fünft antreten – Steiner, Scherling und Zorec fehlten krankheitsbedingt. Ihnen gegenüber standen 12 hoch motivierte tschechische Spieler aus Pardubice. Die Flink Stones ließen sich aber nicht beeindrucken, spielten ruhig und souverän und hielten die Tschechen auf Abstand. Als Penz einige Minuten wegen eines technischen Problems mit seinem Rollstuhl vom Feld musste, hoffte Pardubice wohl, den Rückstand verringern zu können. Doch genau in dieser Phase zeigten die Steirer ihre Klasse und erhöhten den Vorsprung sogar noch, obwohl sie in der Unterzahl waren.
Sperk 25, Nevecny 17, Menc 10, Cibelius 4, Dvorak 3, Buhr, Votapek, Stanislav, Janecka, Slavik, Hejna, Kejvalova bzw. Rekanovic 38, Penz 12, Schaschl 12, Edler 10, Fiedler 4

WBS Pardubice – ABSV LoFric Dolphins Wien   80:28 (38:22)
Ohne Pause ging es für Pardubice gleich weiter gegen die Mannschaft aus Wien. Die Tschechen waren klar überlegen und ließen speziell in der zweiten Halbzeit nicht mehr viele Gegenpunkte zu. Insbesondere Sperk und Nevecny fuhren Fastbreak um Fastbreak zu einem ungefährdeten Sieg.
Sperk 22, Nevecny 16, Hejna 16, Janecka 10, Cibelius 5, Slavik 5, Slavik 5, Buhr 2, Votapek 2, Stanislav 2, Dvorak, Menc, Kejvalova bzw. Trifunovic 11, Pavlovic 6, Biwole 5, Loisinger 4, Preusse 2, Löffler K, Singh, Breitenecker, Löffler J.

RBB Flink Stones Graz 1 – Interwetten/Coloplast Sitting Bulls   48:80 (19:46)
Die Bulls lieferten das bislang beste Spiel in dieser Saison ab. Alle Spieler punkteten, der Wurfprozentsatz war mit 67% sehr hoch, und man schaffte es, den in den letzten Spielen überragenden Spieler der Steirer Ramo Rekanovic auf 12 Punkten zu halten. Natürlich ist bei den Grazern noch Luft nach oben, wenn sie wieder vollzählig antreten können, aber Coach Zankl war mit der Leistung seines Teams sehr zufrieden. Nach einem 19:46 Rückstand zur Pause konnten die Flink Stones die beiden letzten Viertel nahezu ausgeglichen halten. Kapitän Edler gelangen in dieser Phase einige schöne Körbe und ein sehenswerter Dreier. Auch Schaschl zeigte gegen Ende mit 6 Punkten in Folge auf.
Edler 19, Schaschl 12, Rekanovic 12, Penz 5, Fiedler bzw. Erben 19 (7 Rebounds), Pliska 16 (6 Rebounds), Dogan 12, Hochenburger 10, Wastian 7 (8 Assists), Al Naqqash 6, Vrba 6, Eckerl 4

Am Samstag, den 24.November fand das Debüt der 2. Bundesliga in Graz statt. Am neuen Liga-Format nehmen die Hausherren der FlinkStones II, RSV Waldhausen, Hobit Brno und das Nationalteam von Ungarn teil.

RBB FlinkStones Graz II – Hobit Brno  63:44 (41:14)
Der erste Hochball in dieser Liga fand zwischen den Gästen aus Tschechien „Hobit Brno“ und der zweiten Mannschaft der FlinkStones aus Graz statt. Schon in den ersten Minuten wollten die Stones zeigen, wer die Zügel in der heimischen Gaußgasse in den Händen hält und es war immer wieder Theissl, der gekonnt in die Zone tauchte und seine Würfe sicher verwertete. Die ersten 9 Zähler der Stones gingen auf sein Konto und er sollte später auch als Topscorer vom Parkett rollen. Zur Halbzeit schien die Richtung klar zu sein und es ging mit einem klaren Vorsprung von 41:14 in die große Pause. In der zweiten Hälfte fanden die Gäste besser in das Spiel und konnten den Abstand immer weiter verkürzen – es schien noch einmal spannend zu werden. Doch im Schlussviertel ließen sich die Stones nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und fuhren einen ungefährdeten 63:44 Sieg ein.

Hatte das Heimteam der Rebound Warriors bei seinem ersten Spiel der zweiten Meisterschaftsrunde in Linz gegen die Sitting Bulls noch eine herbe 33:100 Niederlage einzustecken, so konnte sich die Mannschaft um Spielertrainer Alex Höglinger im Aufeinandertreffen mit den Dolphins aus Wien mit einem klaren 73:50 Sieg rehabilitieren. Wien musste sich ohne ihren Spieltertrainer Pavlovic im Eröffnungsspiel gegen Pardubice deutlich mit 44:68 geschlagen geben und wartet auch nach dem vierten Spiel immer noch auf den ersten Sieg. Niederösterreich kann im zweiten Match gegen Pardubice nur in der ersten Hälfte glänzen, der Sieg mit 69:47 war aber trotzdem nie in Gefahr.

Am ersten Spieltag der neuen Rollstuhlbasketballsaison 2018/19 schlagen die neuen (alten) Favoriten eiskalt zu. Während der regierende Meister die Interwetten/Coloplast Sitting Bulls zwei Kantersiege gegen die Dolphins Wien (94:14) und die Rebound Warriors (77:28) feiern konnten, legte das Heimteam, die RBB Flinkstones 1 in Graz noch ein Schippchen nach und ließen ihren Gegnern nicht den Funken einer Chance. Die Rebound Warriors Warriors wurden 97:32 besiegt, die Dolphins aus Wien gar mit 111:18. Die Ergebnisse versprechen spannende Duelle zwischen den Bulls und den Stones, zumal sich daraus schließen lässt, dass die beiden Teams etwas näher zueinandergerückt sein scheinen. Der Meister aus Niederösterreich ist jedenfalls gewarnt und nach einem Einheitsbrei in den letzten Jahren könnte sich wieder eine spannende Meisterschaftssaison entwickeln.

Auch im entscheidenden Spiel um den österreichischen Meistertitel am 21.04. in Tulln behielten die Interwetten/Coloplast Sitting Bulls die Oberhand und erkämpften sich mit einem 73:58 Arbeitssieg über muntere Flinkstones 1 den 14. österreichischen Meistertitel, den sechsten in Folge. Im Spiel um Platz 3 setzten sich auch im Rückspiel die Rebound Warriors knapp mit 64:62 gegen WBS Pardubice durch und holen sich so Bronze in der Meisterschaft. Den fünften Platz belegen die Wiener Delphine mit einem 66:39 Sieg über die RBB Flinkstones 2.

Im Hinspiel um die österreichische Staatsmeisterschaft holen sich die Sitting Bulls einen 61:31 Arbeitssieg gegen die Flink Stones I aus der Steiermark und sichern sich damit einen komfortablen Punkte-Polster für das Rückspiel am 21.04.2018 in Tulln. Ebenfalls klar durchgesetzt haben sich die Rebound Warriors im ersten Spiel um Platz 3 gegen WBS Pardubice mit einem 63:26 Sieg.

Im Rückspiel der Halbfinalserie haben die Interwetten/Coloplast Sitting Bulls den zweiten doch noch klaren Sieg mit 86:38 gegen WBS Pardubice eingefahren und sich damit für das Meisterschaftsfinale der Saison 2017/18 qualifiziert. Im Meisterschaftsfinale treffen sie wie erwartet auf die RBB Flinkstones 1, die sich ihrerseits im zweiten Halbfinale souverän mit einem 82:29 Sieg über die Rebound Warriors durchsetzen konnten. Das erste Finalspiel ist am 14.04. in der Steiermark, das zweite eine Woche später in Niederösterreich.

Während die RBB Flinkstones 1 im ersten Halbfinale in souveräner Manier gegen die Rebound Warriors einen 81:47 Heimsieg verbuchen konnten, taten sich die Sitting Bulls im zweiten Halbfinale gegen Pardubice etwas schwerer und konnten am Ende doch noch einen 76:57 Sieg einfahren. Die Rückspiele finden am 17. März 2018 in Niederösterreich statt.

Die 6. und somit letzte Runde der österreichischen Rollstuhlbasketball Meisterschaft fand in der Basketballhalle Mollardgasse im 6. Wiener Gemeindebezirk statt. Der amtierende Meister und Tabellenführer aus Niederösterreich hatte Spielpause und durfte an diesem Samstag zuhause bleiben. Es wurde viel gerechnet, denn die Punkteabstände im unteren Tableau waren nur gering und versprachen einige spannende Entscheidungen. So mussten die Oberösterreicher gegen Pardubice in eine Verlängerung, während der Vizemeister aus der Steiermark souverän beide Spiele gewinnen konnte. Auch die Gastgeber aus Wien standen unter Druck und es war die Pflicht einen Sieg einzufahren, um am Halbfinaltag in der Steiermark am 24. Februar 2018 dabei sein zu können. 

Bei der vorletzten Meisterschaftsrunde des Grunddurchganges am 20.01.2018 in Linz haben die Interwetten/Coloplast Sitting Bulls mit zwei Siegen ihre Marschrichtung Titelverteidigung weiterhin erfolgreich verfolgt. Mit zwei klaren Siegen (95:27 gegen Pardubice, 104:35 gegen das Heimteam Rebound Warriors) liegen die Niederösterreicher uneinholbar auf Platz 1 in der Tabelle. Die Rebound Warriors selbst haben sich mit einem Sieg über die Dolphins Wien mit 57:45 vorzeitig einen Platz unter den Top 4 reserviert. Wien verliert auch das zweite Spiel des Tages gegen die Flinkstones II 31:39, die Steirer müssen sich mit 47:80 klar Pardubice geschlagen geben. Am kommenden Samstag steigt dei letzte Runde vor den Playoffs in der Sporthalle Mollardgasse in Wien.

In der 4. und letzten ÖSTM-Runde des Jahres sicherten sich die Rebound Warriors zwei Siege, auf ein 66:49 gegen die Flink Stones II folgte ein 63:45 gegen WBS Pardubice. Die   Interwetten/Coloplast Sitting Bulls waren ebenfalls mit zwei deutlichen Siegen gegen die beiden Vertretungen der Flink Stones erfolgreich. Die Niederösterreicher schlugen die 1. Mannschaft der Steirer mit 78:48, bevor man einen 108:25 Kantersieg gegen das 2. Team der Stones einfuhr. Die Tschechen aus Pardubice verloren wiederum auch ihr zweites Spiel des Tages gegen die Flink Stones I mit 73:31. Die Teams verabschieden sich vorerst in die Weihnachtspause, bevor es im neuen Jahr mit der 5. Runde in Linz weitergeht.

Bei der dritten Meisterschaftsrunde am 25.11. im Sportzentrum NÖ in St. Pölten hat es keine Überraschungen gegeben. Das Heimteam der Sitting Bulls feiert gegen die Dolphins Wien ebenso einen Kantersieg (102:26) wie gleich danach die Flink Stones 1 gegen das Zweierteam der Steirer (104:23). Nachdem der Meister dann gegen die Rebound Warriors ein zweites Mal eine klare Angelegenheit aufs Parkett gezaubert hatte (89:30), konnte man vom folgenden Spiel zwischen den Flink Stones 2 und den Dolphins Wien eine spannendere Partie erwarten. Dies war auch anfangs so, die Hauptstädter setzten sich aber mit zunehmendem Spiel klar ab und siegten 63:41. Den Abschluss des Spieltages bildete die Paarung Flink Stones 1 gegen das oberösterreichische Team der Rebound Warriors, was letztendlich auch zur klaren Sache für die Steirer wurde (93:57). Die nächste Runde steht kurz vor der Weihnachtspause am 16.12. in Tulln auf dem Programm.

Bei der zweiten Meisterschaftsrunde pünktlich zu Faschingsbeginn am 11.11.2017 gab es zwei Siege für den regierenden Meister gegen beide Teams der Flink Stones. Die Dolphins Wien mussten sich anfangs mit einer klaren Niederlage gegen die Flink Stones 1 mit 40:98 geschlagen geben, bevor sie angeführt von Hubert Hager ihrerseits einen 85:61 Sieg gegen Pardubice einfahren konnten. Pardubice wiederum setzte sich knapp gegen die Flink Stones 1 mit 66:63 durch.

RBB FlinkStones 1 - ABSV LoFric Dolphins Wien  98:40 (39:24)
Den Auftakt in die 2. Runde der Rollstuhlbasketballmeisterschaft in Frohnleiten machten die Hausherren der RBB FlinkStones Graz 1 gegen die Dolphins aus Wien. Für Coach Goldgruber rollten Grabner, Edler, Fiedler, Penz und Scherling auf das Parkett - für Pavlovic, dem Coach auf der anderen Seite, sollten die Herren Huber, Breitenecker, Loisinger, Trifunovic und Suppan für eine Überraschung sorgen. Das Spiel begann ausgeglichen, die Wiener stellten sich sehr gut auf die Presse der Steirer ein und konnten den einen oder anderen Fastbreak verwerten. Ab Minute Sechs wurden die Dolphins dezimiert, da Trifunovic wegen zu starker Kritik am Schiedsrichter mit zwei technischen Fouls das Spielfeld verlassen musste. Danach fanden die Stones immer besser ins Spiel und konnten ihren Vorsprung bis zur Pause auf 15 Punkte ausbauen. Dieser Vorsprung war den Steirern aber nicht genug - und auch der Trainer fand die richtigen Worte, denn die Spieler zeigten in der zweiten Halbzeit ein ganz anderes Gesicht. Dies lag auch daran, dass die Presse der Steirer endlich wirkte und die Wiener auch die Folgen des Ausschlusses zu spüren bekamen. Am Ende war es eine klare Angelegenheit für die Grazer und das Spiel endete 98 zu 40.

WBS Pardubice - RBB FlinkStones 2  66:63 (36:31)
Das zweite Spiel an diesem Tag war von Spannung geprägt - vor allem weil die Tschechen nicht mit ihrer Top-Besetzung in die Steiermark gereist waren. Dies bekamen auch die Steirer mit und witterten ihre Chance auf ihren ersten Sieg im ersten Spiel dieser Meisterschaft. Das zeigten die ersten Spielminuten und kein Team konnte sich wirklich absetzen. Das erste Viertel ging mit einem Punkt Vorsprung (18:19) an die Tschechen. Auf Seiten der Pardubicer waren es immer wieder Menc der aus der Distanz gut traf und Nevecny, der die Defense der Steirer schwindelig spielte. Durch diese Eigenleistungen der beiden Spieler konnten sich die Tschechen auch im zweiten Viertel noch ein wenig weiter absetzen. Mit 36:31 ging es in die Halbzeitpause.
Nach der Halbzeitpause erwischten aber die Stones einen besseren Start, konnten bis zum Ende des Viertels ausgleichen und somit ging es mit 47:47 in den letzten Spielabschnitt. Die Karten wurden in der zweiten Minute des letzten Viertels sogar noch besser für die Stones, nachdem Slavik nach seinem 5. Foul nicht mehr am Spiel teilnehmen durfte und die Tschechen somit das Spiel zu viert beenden mussten. Doch der Kampfgeist von Nevency wurde durch diese Entscheidung nicht gebrochen und es entwickelte sich zu einem Schlagabtausch zwischen Nevency und Voijc. Bei den erzielten Punkten konnte sich Voijc mit 44 durchsetzen, dies war zum Schluss aber nicht genug und die Tschechen retteten ein 3-Punkte-Vorsprung über die Ziellinie.

Interwetten/Coloplast Sitting Bulls – RBB FlinkStones 1 76:43 (29:16)
Das spannendste Matchup in der Meisterschaft ist sicher das Spiel zwischen den Sitting Bulls und dem 1er Team aus der Steiermark. Gleich zu Beginn des Spiels starteten die Steirer konzentriert und konnten eine 4:0 Führung erspielen. Die Bulls glichen in der 4. Spielminute aber wieder aus. Darauf folgte ein offener Schlagabtausch, den die Bulls am Ende des ersten Viertels mit 14:10 für sich entscheiden konnten. Im 2. Viertel starteten die Bulls fokussierter, spielten die Verteidigung der Steirer immer wieder aus und brachten den Ball in die feindliche Zone. Den Steirern gelang in dieser Phase relativ wenig, da die Bulls-Defense gut eingestellt war und der Ball nicht in den Ring fand. So stand es zur Halbzeit 29:16 für die Niederösterreicher. Nach der Pause startete Coach Zankl mit einer neuen Aufstellung und brachte die 2 Centerspieler gemeinsam aufs Parkett. Dabei gelang jedoch die Verteidigung nicht mehr so gut wie im Viertel zuvor und die Steirer begannen wieder zu treffen. Bei den Bulls fielen jedoch einige Bälle daneben. So endete das 3. Viertel wiederum sehr ausgeglichen mit 18:18, die Führung konnte in dieser Phase nicht ausgebaut werden  waren beim Stand nach 30 Minuten von 47:34. Gleich zu Beginn des letzten Spielabschnitts kassierte der treffsichere Steirer Scherling sein 5. persönliches Foul und musste das Spielfeld verlassen. Daraufhin gab es dann nur mehr wenig Gegenwehr und die Bulls spielten sich souverän eine 30 Punkte-Führung heraus. Somit endete das Spiel mit 76:43 für die Niederösterreicher.

ABSV LoFric Dolphins Wien - WBS Pardubice 85:61 (47:27)
Im Spiel Pardubice gegen die Dolphins aus Wien wollten die Tschechen an den Erfolg aus ihrer ersten Partie anknüpfen und die Wiener wollten „Wiedergutmachung“ betreiben. Pavlovic vertraute auf die gleiche Starting-Five wie im ersten Spiel und sollte dafür belohnt werden, denn die Dolphins fanden besser ins Spiel und erzielten die ersten vier Punkte durch den Jungstar Hager.  Zum Ende des ersten Viertels hatten die Wiener schon ein kleines Punkteplus von fünf Punkten auf ihrem Konto. Auch im nächsten Abschnitt kristallisierte sich schön langsam heraus wer am Ende der Spielzeit als Sieger vom Spielfeld rollen würde. Zur Halbzeit führten die Wiener bereits mit 20 Punkten und es ging mit einem 47:27 in die Halbzeitpause. Nach der Halbzeit versuchte Menc noch die Kohlen aus dem Feuer zu holen und wechselte sich selbst ein, aber auch er fand keine Mittel gegen den stark aufspielenden Center Hager. Am Ende stand ein klares 85:61 auf der Anzeigentafel und Wien konnte souverän den ersten Sieg an diesem Tag einfahren. Hauptgrund für den Sieg der Wiener war jedoch Hager welcher mit 45 Punkte aufzeigt, was alles in ihm steckt.

RBB FlinkStones 2 – Interwetten/Coloplast Sitting Bulls  34:83 (21:37)
Im letzten Spiel trafen die Sitting Bulls auf die 2. Mannschaft der Steirer. Der Favorit waren klar die Niederösterreicher, die gleich konzentriert starteten und in den ersten 5 Minuten mit 13:2 in Führung kamen. In dieser Spielphase gab es auch einen Wortwechsel zwischen Vojic bei den Steirern und dem Schiedsrichter, dieser endete mit 2 technischen Fouls und einem Platzverweis. Danach waren die Bulls in der Starting-5 Aufstellung klar überlegen und beendeten das Viertel mit 25:5. Jetzt rotierte Coach Zankl die Aufstellung der Bulls stark durch, sodass jeder zum Einsatz kam. Im 2. Viertel wurde mit einer Lowpoint Formation begonnen und die Steirer konnten immer wieder den Weg zum Korb der Bullen finden. Halbzeitstand war demnach 37:21 für die Sitting Bulls. Die zweite Spielhälfte verlief dann ähnlich. Nahezu die ganze Mannschaft der Niederösterreicher punktete und kam auf ihre Einsatzminuten. Die Partie endete mit 83:34 für die Sitting Bulls, welche nach wie vor ungeschlagen auf Platz 1 der Tabelle stehen.

Es hat schon Tradition, den Auftakt der Rollstuhlbasketballmeisterschaft in Wien zu eröffnen. Am 14. Oktober trafen sich die einzelnen Bundesländer sowie unsere tschechischen Freunde aus Pardubice in der Basketballhalle Mollardgasse im 6. Wiener Gemeindebezirk. Der amtierende Meister und frischgebackener Cupsieger aus Niederösterreich konnte gleich im Eröffnungsspiel gegen die Hausherren aus Wien, seine Dominanz bestätigen. Auch die starken Flink Stones 1 aus der Steiermark konnten zwei souveräne Siege einfahren. Das ein oder andere Team nutzte die Sommerpause, um sich personell zu erweitern und zu verbessern, was wohl spannende Spiele in der Meisterschaft verspricht.

Die niederösterreichischen Sitting Bulls holten sich zum Start in die neue Rollstuhlbasketball-Saison 2017/18 erneut den ÖBSV-Cup und verteidigten damit den Cuptitel erfolgreich. Im Finale schlugen sie die Flink Stones I klar mit 84:36 und stellten zu Beginn schon klar, dass sie auch heuer wieder die Messlatte im österreichischen Rollstuhlbasketball ziemlich hoch gesetzt haben.

Der Cup wurde diesmal in zwei Gruppen ausgetragen - in Gruppe A setzten sich erwartungsgemäß die Sitting Bulls gegen Steiermark I und Oberösterreich durch, während in Gruppe B die Dolphins aus Wien gegen das Zweiterteam der Steirer und das neue Team aus Waldhausen (OÖ) erfolgreich waren. Waldhausen schnupperte erstmals österreichische Rollstuhlbasketball-Luft, bei der Meisterschaft ist das Team allerdings noch nicht vertreten.

Die Sitting Bulls gewinnen bei der Finalrunde in Graz nach dem 13. Meistertitel auch die österreichische Liga. Sie setzten sich klar in zwei Spielen gegen Pardubice durch, die aber nicht mit ihrem stärksten Team antraten. Platz 3 geht an die Flink Stones 1, die damit auch Vizemeister sind. Die Flink Stones 2 belegen den vierten Platz vor den Dolphins Wien und den Rebound Warriors. Zum MVP der Basketballsaison 2016/17 wurde Mehmet Hayirli von den Sitting Bulls gewählt.

Das Finale um den Gewinn der österreichischen Liga steht fest: Sitting Bulls gegen Pardubice. Dass sich die Bulls beim Semifinale in Tulln gegen das Zweier-Team der Flink Stones durchsetzen, war ja wohl jedem Realisten klar - für die Überraschung sorgte jedoch Pardubice. Gerade im richtigen Moment waren die Tschechen, die in dieser Saison je nach Besetzung einerseits Kantersiege lieferten, andererseits auch gegen den Letzten der Liga verlieren konnten, mit ihrem bestem Team angetreten und gewannen gegen die Flink Stones I alle beiden Spiele. Damit steht auch fest, dass die Sitting Bulls österreichischer Meister sind, nachdem Pardubice zwar die Liga noch gewinnen kann, nicht aber den österreichischen Meisertitel. Den Platz 3 fechten sich die beiden Flink Stones Mannschaften aus.

Die Steirer feierten beim letzten Spieltag des Grunddurchgangs vor Heimpublikum einen 130:29 Kantersieg über die Rebound Warriors. Nachdem sich die Rebound Warriors Wien sehr deutlich mit 44:70 geschlagen geben mussten, konnten sich die Flink Stones II mit einem klaren 80:32 Sieg über Pardubice letztendlich den vierten Tabellenplatz nach den Vorrunden sichern. Die Sitting Bulls gaben sich auch bei ihren letzten beiden Spielen keine Blöße, siegten klar mit 107:23 gegen die Stones II und 100:35 gegen Pardubice und sicherten sich so ungeschlagen Tabellenplatz 1 nach 15 Spielen.

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2. Liga - Vorrunde

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